Mittwoch, 20. Februar 2008

Halbzeit.

Zumindest Halbzeit der ersten Woche.

Zu Hause habe ich immer noch kein wirklich funktionierendes Internet und keinem in der Nachbarschaft gehört scheinbar dieses WLAN mit guter Verbindung. Jeder, den man fragt, gibt mit einem verschmitzten Lächeln zu, dass er das offene WLAN benutzt. Da hab ich halt Pech gehabt, etwas Zeit ohne das moderne Suchtmittel ist bestimmt auch nicht verkehrt.

Gerade sitze ich hier in nem Café mit WLAN, da ich die letzte Änderung an unserem glorreichen BA-Projekt hochladen musste, soll schließlich morgen vorgestellt werden. Dann ist es endgültig vorbei und wehe es gibt keine gute Note für den Aufwand.

Und es wird euch sicherlich freuen zu hören, dass ich seit gestern offizieller Besitzer eines höchst komportablen Kopfkissens bin. Ein weiterer kleiner Schritt, um aus der Knastpritsche ein Bett zu gestalten...

Von der Außenwelt bekommt man zur Zeit mal wieder nichts mit, da der Tagesablauf so berauschend ist: Aufstehen -> Arbeit -> Essen -> Arbeit -> Essen -> evtl. kurz in die Stadt -> Schlafen. Und ab da grüßt dann täglich das Murmeltier. Ihr kennt das ja. Aber wenn ich einmal Inernet habe kann ich ja gleich mal Nachrichten lesen, mal sehen was jetzt mit Castro Rauschebart los ist...

Schönen Abend noch.

Montag, 18. Februar 2008

Mal wieder Montag.

Gut, die Nacht auf der Gefängnispritsche namens Bett ist vorbei und die Woche hat begonnen. Meine Einweisung ist auch vollzogen und jetzt gehts an Dokumentationen lesen, wird höööööchst interessant.

Das offene WLAN in meiner Wohnung ist von der Verfügbarkeit her leider sehr sehr seeeehr schlecht, weshalb ich wohl die Nachbarn anpumpen muss, wenn ich sie denn mal sehe.

Ansonsten nichts neues, hier ist es immer noch a....kalt, aber sonst alles top.

Ich glaub es wird Zeit für Mittag, aber ohne Kantine :(

PS: Ich habe die Kommentare mal für alle freigeschaltet...

Sonntag, 17. Februar 2008

Sie sind verbunden.

Gäbe es ein Wahlprogramm in dem ein offenes WLAN propagiert wird, ich wüsste wo ich mein Kreuz zu setzen hätte. Irgendjemand hier scheint sich wohl zur Wahl stellen zu wollen, somit kann ich vorläufig ab und zu ins Internet. Auf Dauer wird eine stabile, sichere und vor allem schnelle Verbindung wohl besser sein, aber wozu sind Nachbarn da? Zur freundlichen Teilung ihrer Internetleitung natürlich.

Ansonsten bleibt zur Wohnung nicht viel zu sagen. Groß, kein Palast, funktional und einige Sachen fehlen. So zum Beispiel ein Wasserkocher, so dass ich mir wohl vorerst nicht die übliche, tägliche Überdosis Teein verabreichen kann. Aber solche Sachen werden sich im Laufe der Woche schon beschaffen lassen.

Jetzt erst mal auspacken und vor allem die Heizung anwerfen. Väterchen Frost hat den Osten dennoch fest in der Hand. 2,5 Jahre in dem Smog-Loch, das sich Rhein-Neckar-Delta schimpft, haben uns wohl verlernen lassen was Kälte bedeutet ^^

Im Laufe des Schreibens ging das WLAN zweimal flöten, das lässt hoffen :/ Aber egal, bin ja eh durch für's erste.

Ich melde mich wieder.

Feierliche Eröffnung, ohne Sekt und Champagner

Sooooo, in guter alter Tradition, wenn man ins Ausland reist, ein kleiner Blog, um der Außenwelt vom Alltag der eigenen Existenz zu berichten. Diesmal befinde ich mich zwar nicht auf der anderen Seite der Erde, aber zumindest in Dresden, auf der anderen Seite Deutschlands.

Viel zu erzählen gibt es eigentlich noch nicht, außer dass Dresden bisher einen außerodentlich guten Eindruck macht, zumindest das Studentenviertel. Vom Rest gab's gestern Abend noch nicht viel zu sehen.

Spaßig war gestern erst mal die Straßenbahnfahrt, denn durch die Stadt ging nichts. Grund dafür war die Lächerlichkeit, dass sich eine Gruppe von kahlrasierten Landeiern in die Stadt verirrt hat, um alljährlich ihre "Opferrolle" von vor 60+ Jahren zu spielen, auch wenn sie gar nichts mehr damit zu tun haben. Aber es ist ja nett, dass sie uns mal wieder daran erinnern, dass alle Ausländer böse sind. Vielen Dank ihr Glatzen!

Zur Zeit hocke ich noch bei Jan in seiner WG-Bude, da ich meine Wohnung erst in ~1 Stunde beziehen kann, von daher habe ich auch noch Internet. Wie es dann da aussieht, weiß ich bis jetzt noch nicht, werde aber bei Gelegenheit dann mal ein Foto hier reinstellen.

Achja zum Abschluss noch eine erschütternde Neuigkeit, die mir erst gestern wieder aufgefallen ist: Die Deutsche Bahn ist ein Service-Unternernehmen! Schockierend, aber wahr. Schade nur, dass es bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Endprodukt, den Zügen, noch nicht angekommen ist. Aber was solls, die Telekom weiß das Ganze ja zum Glück noch zu toppen.

Das sollte für das erste Lebenszeichen reichen. Ich pack dann wieder meine sieben Sachen und laufe die 2 Straßen runter, bis ich bei meiner neuen Wohnung bin. Betet für mich, dass es ein Palast ist, aus purem Marmor, mit goldenen Türgriffen und einer großen Parkanlage. Jawohl so wirds sein....